Auf dieser 7-tägigen Rundreise begeben Sie sich per Mietwagen unter Anleitung einer hervorragend ausgearbeiteten Fahrroute auf eigenständige Entdeckungs- und Erlebnistour. Sie wohnen 5 Nächte in Haciendas der Starwood Luxury Collection; die erste Übernachtung findet im 4*-Hotel direkt in der Hotelmeile von Cancun statt.
1. Tag: Cancún
Nach der Übernahme des Mietwagens geht die Fahrt zu Ihrem Hotel in der Hotelzone (Zona Hotelera) von Cancún. Cancún hat ca. 880.000 Einwohner. Man unterscheidet zwischen der Hotelzone, die auf einer mit dem Festland durch Brücken verbundenen Insel liegt, und der auf dem Festland liegenden Innenstadt.
Wie der Name schon verrät, ist die Hotelzone auf Touristen ausgelegt und verfügt über eine Vielzahl von Souvenirläden, Boutiquen, Einkaufszentren, Restaurants, Bars und Diskotheken. Auch im Stadtzentrum von Cancún finden Sie eine Reihe von Restaurants (Avenida Yaxchilán und rund um den Parque Las Palapas), sowie Souvenirmärkte (z.B. den Mercado 28), Einkaufszentren (z.B. Plaza Las Americas und Cancún Mall) und Supermärkte (Chedraui, Walmart, Soriana, etc.).
2. Tag: Cancún – Valladolid – Ek Balam – San José Cholul (395 km)
Ek Balam: bekannt als „Stadt des schwarzen Jaguars“, wurde in der klassischen Periode der Mayas errichtet. Besichtigt werden können hier die zentrale Pyramide, zwei große Paläste und zahlreiche Gebäude. Hauptattraktion am Aufgang der voluminösen, über 150 Meter breiten und 30 Meter hohen Hauptpyramide „La Torre“ ist eine Stuckfassade mit grandiosem Dekor und spektakulären, vollplastischen Skulpturen. Sie wurde erst 1998 entdeckt, ihr Erhaltungszustand und der Detailreichtum des Frieses sind in der Mayawelt einzigartig. Die Hauptpyramide enthält außerdem einige schöne Hieroglyphen und Fresken, die noch sehr gut erhalten sind.
Valladolid: In Valladolid lohnt ein Bummel über den Hauptplatz mit der Kathedrale San Gervasio und ein Abstecher zum Templo de San Bernardino & Convento de Sisal, den Sie über die schön restaurierte Straße Calzada de los Frailes erreichen. Wenige Kilometer hinter dem Ort erreichen Sie die Abzweigung zu den Cenoten Dzitnup (Xkekén) und Samulá, wo Sie ein erfrischendes Bad nehmen können. Wieder zurück auf der Hauptstraße kommen Sie im weiteren Verlauf an den Höhlen von Balankanché vorbei, die von den Maya zu zeremoniellen Zwecken genutzt wurden. Kurz vor Chichén Itzá befindet sich dann mit Ik Kil eine weitere schöne Cenote.
Sie können diese Besichtigungspunkte alternativ auch an Ihrem letzten Rundreisetag besuchen!
Izamal: Die Stadt war einst Zentrum der Verehrung Itzamnás, Himmels- und Schöpfergott der Maya und des Sonnengottes Kinich-Kakmó. Eine Vielzahl von Tempeln in Izamal war der Anbetung dieser und anderer Götter gewidmet. Vielleicht erbauten die Spanier aus diesem Grund hier das enorme und beeindruckende Franziskanerkloster San Antonio de Padua, das über das größte Atrium Lateinamerikas verfügt. Neben dem Kloster können Sie die voluminöse Pyramide des Kinich-Kakmó besuchen sowie eine Kutschfahrt durch die Stadt unternehmen.
3. Tag: San José – Mérida – San José (50 km)
Nach dem Frühstück, haben Sie Zeit, die „weiße Stadt“ Mérida zu entdecken.
Mérida: Herz der Stadt ist der von kolonialen Gebäuden umgebene Plaza Grande oder Zócalo. Unter Lorbeerbäumen geht man spazieren, führt vertrauliche Gespräche oder lässt sich seine Schuhe putzen. Die Ostseite des Zócalos wird dominiert von der Kathedrale, errichtet aus den Steinen der vormaligen Maya-Siedlung. An der Nordseite thront der Regierungspalast (Palacio de Gobierno), dessen Salón de la Historia der lokale Maler Fernando Castro Pacheco mit Szenen aus der überwiegend leidvollen Geschichte Yucatáns dekoriert hat. Beispielsweise sind der Kastenkrieg, die Bücherverbrennungen durch Méridas Bischof Fray Diego de Landa und der Verkauf von „Indios“ dargestellt. An der Westseite des Platzes liegt der ursprünglich 1542 erbaute Palacio Municipal. Die Casa de Montejo, der frühere Wohnsitz des Stadtgründers Francisco de Montejo y León, an der Südseite des Platzes, beherbergt heute eine Bankfiliale. Die Prachtstraße der Stadt ist der Paseo de Montejo. Hier finden Sie eine Vielzahl luxuriöser Villen, die von durch die Sisalfaser reich gewordenen Hacendados bewohnt wurden. In einem dieser Gebäude ist das anthropologische Museum der Stadt untergebracht, in dem interessante Funde aus der vorspanischen Zeit zu sehen sind.
Weitere Ziele ab Mérida:
Dzibilchaltún: Die am längsten besiedelte Verwaltungs- und Zeremonialsiedlung der Maya (von 1500 v. Chr. bis zur Ankunft der Spanier) ist insbesondere wegen ihres Tempel der 7 Puppen bekannt, der so ausgerichtet ist, dass die Sonne während der Tag- und Nachtgleichen direkt durch ihn hindurchscheint. Sie verfügt über ein schönes Museum (Museum montags geschlossen), sowie eine Cenote in der gebadet werden kann.
Progreso: Die Hafenstadt mit ihrem 7 km langen Dock ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Merideños mit Strand und vielen Fischrestaurants.
4. Tag: San José – Uxmal – Kabah – Uayamón (220 km)
Nach den Frühstück fahren Sie erneut Richtung Mérida. Sie befinden sich nun wieder auf Méridas Umgehungsstraße, der Sie in Richtung Campeche folgen. Bei der Abzweigung nach Campeche/Uxmal verlassen Sie die Umgehungsstraße und folgen im weiteren Verlauf der Beschilderung nach Uxmal (teilweise mit weißer Pyramide auf blauem Hintergrund).
Uxmal: Beeindruckendstes Beispiel des Puuc-Stils, der sich durch schmucklose glatte untere Mauerflächen und überreich verzierte obere Bauteile auszeichnet (Friese, Gesimse und Türstürze). Die Ruinen und zeremoniellen Strukturen Uxmals stellen in Design, Layout und Ornamentik einen Höhepunkt der Kunst und Architektur der Maya dar und wurden daher von der UNESCO 1996 zum Weltkulturerbe erklärt.
Kabah: Bedeutendstes Bauwerk Kabahs ist der einst mit über 250 Masken des Regengottes Chac verzierte Codz-Pop Palast, der ein außerordentliches Zeugnis der architektonischen Fähigkeiten der Maya darstellt.
Sayil: Diese Maya-Stätte ist wegen ihres enormen Palastes sehenswert.
Labná: Hier fasziniert vor allem ein reich verzierter Torbogen.
Höhlen von Loltún: Die Höhlen von Loltún stellen eines der größten und interessantesten Höhlensysteme der Yucatán-Halbinsel dar. Funde haben ergeben, dass diese Höhlen schon vor 2.500 Jahren von Menschen benutzt wurden. Zu bewundern sind eine Vielzahl von Gesteinsformationen sowie Überreste von Wandmalereien.
5. Tag: Uayamón – Edzná – Campeche – Santa Rosa (140 km)
Falls Sie es gestern nicht mehr geschafft haben, können Sie heute Edzná besichtigen.
Edzná: Die weniger besuchte Maya-Stätte Edzná ist insbesondere wegen ihres Bauwerks der fünf Stockwerke, das sich majestätisch über der Gran Acrópolis erhebt, sowie dem Maskentempel mit Porträts des Sonnesgottes sehenswert.
Campeche: Die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates war früher vollständig von einer Festungsmauer umgeben. Sie sollte die Stadt vor den ständigen Angriffen von Piraten schützen, denen sie aufgrund ihres Reichtums im 16. und 17. Jahrhundert ausgesetzt war. Teile der Mauern umgrenzen noch heute die koloniale Altstadt und trennen diese vom moderneren Teil der Stadt. Die Bastionen (Baluartes) bilden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten; sie beherbergen heute Kunsthandwerksgeschäfte sowie Museen – eine sogar einen kleinen botanischen Garten (Baluarte de Santiago). Genießen Sie auf einem Spaziergang durch die koloniale Altstadt die einzigartige Atmosphäre der Stadt. Etwas außerhalb des Stadtkerns liegen jeweils auf Anhöhen zwei Festungen. In einer befindet sich ein sehenswertes archäologisches Museum (Museo Arqueológico Fuerte de San Miguel), in der anderen (Fuerte de San José) ein Waffen- und Seefahrtsmuseum.
6. Tag: Santa Rosa – Celestún – Yaxcopoil – Temozón (65 km)
Celestún: Beschaulicher Fischerort fast 100 km von Mérida entfernt. Landestypische Fischrestaurants finden Sie direkt am Strand. Hauptattraktion des Ortes ist die Ría Celestún, die den rosaroten Flamingos ein ideales Rückzugsgebiet bietet, nämlich niedriges, tropisches vor den Gezeiten geschütztes Salzwasser. Bootstouren beginnen direkt links hinter der Brücke über die Lagune, noch vor Einfahrt in den Ort. Längere Touren, die über offenes Meer führen können auch im Dorf arrangiert werden. Wegen der nachmittags in der Regel stärkeren Brandung ist dies jedoch nur morgens empfehlenswert.
7. Tag: Temozón – Chichén Itzá – Cancún (360 km)
Auf der Klosterroute (Ruta de los Conventos) haben Sie Gelegenheit, das dörflich-bäuerliche Yucatán sowie die Klöster und Kirchen der jeweiligen Örtchen kennenzulernen. Letztere wurden fast ausnahmslos im 17. Jahrhundert von Franziskanermönchen gegründet. Manche der Kirchen sind über die Mittags-/Nachmittagszeit geschlossen, aber meist kann jemand in der Nähe aufschließen. Ticul – Iglesia de San Antonio, Franziskanerkloster, Markt, Zentrum für Schuhe, Terrakotta und Keramikwaren.
Oxkutzcab – Markthalle im Ortszentrum und Franz von Assisi geweihte Kirche.
Maní – „Platz, wo alles passierte“, Schauplatz eines Ketzergerichts unter Diego de Landa mit Verbrennung von Maya-Handschriften von unschätzbarem Wert, drittältestes Kloster Yucatáns, Haus Diego de Landas, unterirdische Cenote am Plaza de los Cedros
Teabo – Kirche mit farbig bemaltem Holzaltar, Capilla de los Indios, Reste eines Mayafriedhofes
Chumayel – Fundort eine Teilbuches des Chilam Balam (Sammelname für über 10 Maya-Hanschriften), das u.a. die Erschaffung des mayanischen Universums beschreibt.
Mama – Iglesia La Asunción mit bemalten hölzernen Seitenaltären
Tekit – Ex-Convento San Antonio de Padua, Capilla de San Cristóbal
Mayapán – Frühgründung der Itzáes, Kukulkán-Pyramide, Caracol-Observatorio, beides kleinere Kopien der berühmten Originale in Chichén Itzá
Telchaquillo – Kirche und Cenote
Tecoh – Kirche und Ex-Kloster „La Asunción”
Acancéh – Plaza de las Tres Culturas (präspanische Pyramide, koloniale und moderne Kirche)
Chichén Itzá: Die Anfänge dieser Mayastadt reichen bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. zurück und in der Folge erlebte sie eine wechselvolle Geschichte immer neuer Besatzer – das Volk der Itzáes, die eigentlichen in Zentralmexiko beheimateten Tolteken und die Herrscher des südlich von Mérida gelegenen Mayapán, hinterließen hier eindrucksvolle Zeugnisse ihrer architektonischen Fertigkeiten. Bekanntestes Wahrzeichen – die Pyramide des Kukulkán.
Nach diesem Höhepunkt Ihrer Rundreise geht die Fahrt über Valladolid zurück nach Cancún.
Sie übernachten:
1. Nacht: 4*-Hotel Fiesta Americana Cancun in der Hotelmeile
2. und 3. Nacht: Hacienda San José
4. Nacht: Hacienda Uayamón
5. Nacht: Hacienda Santa Rosa
6. Nacht: Hacienda Temozon
Alle Haciendas der Starwood Luxury Collection verfügen über Zimmer und Suiten im 5*-Standard, ausgestattet mit Klimaanlage, Ventilator, Safe, Direktwahltetelfon, Mini-Bar, Bademantel, Hängematte sowie wechselnden Annehmlichkeiten. Die Haciendas sind zumeist aus dem 18. Jhd. und im luxuriösen Maya-Stil restauriert.
Im Anschluss an die Rundreise kann ein FKK-Badeaufenthalt in Hidden Beach Resort zugebucht werden.
Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen: Rundreiseleistungen gemäß Beschreibung auf Seite 27. 5 Übernachtungen mit Frühstück in Haciendas der Starwood Luxury Collection, 1 Übernachtung mit Frühstück in Cancun, Routenbeschreibung, Kartenmaterial.
Nicht eingeschlossene Leistungen: Privatausgaben, nicht aufgeführte Verpflegungsleistungen, fakultative Ausflüge, Eintritte und Führungen, Trinkgelder, Transfers, Mietwagen, Flüge.
INFO: Die obigen Preise gelten in Verbindung mit einer Reise HIDDEN BEACH RESORT. Bei individueller Buchung wird eine Bearbeitungspauschale von € 40,- je Vorgang berechnet.
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Doppelzimmer
6 Übernachtungen im Doppelzimmer, davon die erste Übernachtung im 4*-Hotel Fiesta Americana in Cancun, die weiteren 5 Übernachtungen erfolgen in den im 5*-Standard restaurierten Haciendas der Starwood Luxury Collection. |
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Einzelzimmer
6 Übernachtungen im Einzelzimmer, davon die erste Übernachtung im 4*-Hotel Fiesta Americana in Cancun, die weiteren 5 Übernachtungen erfolgen in den im 5*-Standard restaurierten Haciendas der Starwood Luxury Collection. |